Satzung

des nicht eingetragenen Vereins „Zur Rose an Severi“
[Beschlossen auf der GrĂŒndungsversammlung am 04. Juni 2013 in Erfurt-Melchendorf.]

§ 1 Name, Sitz und GeschÀftsjahr

1. Der Verein trÀgt den Namen »Zur Rose an Severi«.
2. Der Sitz des Vereins ist Erfurt, Postfach 450 219, 99052 Erfurt.
3. GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Verein wird bis zu einem gegenteiligen Beschluss der Mitgliederversammlung nicht eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar humanitĂ€re und mildtĂ€tige Zwecke, indem er das kulturelle und soziale Brauchtum der Freimaurerei pflegt.
2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
a. Bildung einer an den GrundsÀtzen des Freimaurerbundes orientierten Vereinigung,
b. Förderung von Toleranz, HumanitÀt und sozialen Zwecken im regionalen Rahmen.

§ 3 Selbstlosigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tÀtig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwendet werden.
3. Die Mitglieder des Vereins dĂŒrfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
4. Die Mitglieder dĂŒrfen bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtung begĂŒnstigt werden.
6. Der Verein betrachtet seine TĂ€tigkeit als gemeinnĂŒtzig. Im Fall einer Eintragung strebt er die Feststellung der steuerlichen GemeinnĂŒtzigkeit an.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede bzw. jeder werden, die bzw. der die Ziele des Vereins unterstĂŒtzt.
2. Über den schriftlichen Antrag auf Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung durch 2/3 Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
3. Ehrenmitglieder können auf Beschluss der Mitgliederversammlung aufgenommen werden. Diese sind beitragsbefreit und haben kein Stimmrecht.
4. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch AustrittserklĂ€rung oder Ausschluss wegen vereinswidrigen Verhaltens. Der Austritt kann mit vierteljĂ€hriger KĂŒndigung zum Jahresende schriftlich gegenĂŒber dem Vorstand erfolgen. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 5 BeitrÀge der Mitglieder

Die Mitglieder zahlen BeitrĂ€ge, deren Höhe und FĂ€lligkeit die Mitgliederversammlung beschließt.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand gemĂ€ĂŸ § 26 BGB besteht aus einem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem SekretĂ€r (geschĂ€ftsfĂŒhrender Vorstand). Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
2. Dem Vorstand obliegt die FĂŒhrung der laufenden GeschĂ€fte des Vereins. Er ĂŒbt seine TĂ€tigkeit ehrenamtlich aus.
3. Je zwei Mitglieder des Vorstands sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
4. Die Wahlperiode fĂŒr die Vorstandsmitglieder betrĂ€gt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulĂ€ssig. Erfolgt die Neuwahl der Vorstandsmitglieder nicht fristgemĂ€ĂŸ, so bleiben die Vorstandsmitglieder bis zur Neuwahl im Amt.
5. Der Vorstand entscheidet durch einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Bei EilbedĂŒrftigkeit können BeschlĂŒsse des Vorstandes auch schriftlich, fernmĂŒndlich oder auf  elektronischem Weg gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht. FernmĂŒndlich oder per Mail gefasste BeschlĂŒsse sind nachtrĂ€glich schriftlich niederzulegen.

§ 8 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jÀhrlich einzuberufen.
2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder die Einberufung von einem Drittel der Mitglieder des Vereins unter Angabe der GrĂŒnde vom Vorstand verlangt wird.
3. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden unter Wahrung einer Einladungsfrist von zwei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
4. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a. Genehmigung der Jahresrechnung,
b. Beschlussfassung ĂŒber die Aufgaben des Vereins,
c. Entlastung und Neuwahl bzw. Abberufung des Vorstandes,
d. Bestellung von zwei RechnungsprĂŒfern,
e. Beschluss ĂŒber den Ausschluss eines Mitglieds wegen vereinswidrigen Verhaltens,
f. SatzungsÀnderungen und Auflösung des Vereins.
5. Die RechnungsprĂŒfer dĂŒrfen dem Vorstand nicht angehören. Die Wahlperiode betrĂ€gt zwei Jahre, eine Wiederwahl ist zulĂ€ssig. Sie haben die Jahresrechnung zu prĂŒfen und ĂŒber das Ergebnis der Mitgliederversammlung schriftlich zu berichten.

§ 9 Abstimmung und Beurkundung von BeschlĂŒssen

1. Die in den Vorstandssitzungen und in den Mitgliederversammlungen gefassten BeschlĂŒsse werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt.
2. Bei Stimmengleichheit ist der jeweilige Antrag in der Mitgliederversammlung abgelehnt.
3. Soll in der Mitgliederversammlung ein Mitglied wegen vereinswidrigen Verhaltens ausgeschlossen werden, ist diesem in der Versammlung Gelegenheit zur Anhörung zu geben. Der Ausschluss erfordert danach eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder, bereits gezahlte BeitrĂ€ge fĂŒr das laufende Jahr werden nicht erstattet.
4. Die in den Vorstandssitzungen und in den Mitgliederversammlungen gefassten BeschlĂŒsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem ProtokollfĂŒhrer zu unterschreiben.

§ 10 SatzungsÀnderung und Auflösung

1. FĂŒr den Beschluss die Satzung zu Ă€ndern oder den Verein aufzulösen ist eine
Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder des Vereins erforderlich.
2. Sind in der ordentlichen Mitgliederversammlung weniger als drei Viertel aller Mitglieder anwesend, so kann sofort im Anschluss eine außerordentliche Mitgliederversammlung eröffnet werden, in der dann dreiviertel der anwesenden Mitglieder einen Beschluss fassen können. Auf diese Möglichkeit ist in der Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung ausdrĂŒcklich hinzuweisen.
3. Bei Auflösung des Vereins wird das Vermögen des Vereins  werden anerkannten gemeinnĂŒtzigen Zweck zugefĂŒhrt.
4. SatzungsĂ€nderungen, die von einem Notariat, von Aufsichts-, Gerichts-, oder Finanzbehörden aus formalen GrĂŒnden verlangt werden oder redaktionell erforderlich sind, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

§ 11 Gleichstellungsklausel

Funktions- und Statusbezeichnungen gelten in mÀnnlicher und weiblicher Form.

Erfurt, den 05. Juni 2013
Die Mitgliederversammlung